Ein totes Pferd reiten

24 Apr

Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”Hört sich doch so simpel an, oder? Aber statt vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem beruflichen Leben viele Methoden und Strategien – zum Teil bis zur Perfektion – entwickelt, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Kommt Dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?

1. Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.

2. Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”.

3. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.

4. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.

5. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.

6. Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.

7. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.

8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.

9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.

10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.

11. Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.

12. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”

13. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.

14. Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.

15. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.

16. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

17. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.

18. Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.

19. Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.

20. Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.

21. Wir senden jemandem das tote Pferd als Geschenk. Geschenke darf man nicht zurücksenden.

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Ingenieur vs. Manager 

24 Apr

Ein Mann in einem Heissluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:“Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiss nicht wo ich bin.“

Die Frau am Boden antwortet:

„Sie sind in einem Heissluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.“

„Sie müssen Ingenieurin sein“ sagt der Ballonfahrer.

„Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“

„Nun“, sagt der Ballonfahrer, „alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiss, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine grosse Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“

Die Frau antwortet:

„Sie müssen im Management tätig sein.“

„Ja,“ antwortet der Ballonfahrer, „aber woher wissen Sie das?“

„Nun,“ sagt die Frau, „Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer grossen Menge heisser Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

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…Brille?

18 Apr

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